ETFs

ETFs: Breit gestreut und kostengünstig in gesetzlich geschütztes Sondervermögen investieren

Ein ETF (Kurzform für Exchange Traded Fonds) ist ein an der Börse gehandelter Fonds, der in der Regel passiv einen Index abbildet und nicht aktiv – wie bei den herkömmlichen Fonds – von Fondsmanagern gesteuert wird.  Mit einem ETF kaufen Sie keine Einzelwerte, sondern die Wertentwicklung verschiedener Werte ihres Index. Diese breite Streuung mindert Ihr Verlustrisiko enorm. Die untere Grafik verdeutlicht dies am Beispiel des Deutschen Aktien Index (DAX) der Deutschen Börse: Einen ETF mit einer direkten Investition in den DAX (vollständige Replikation) könnte man gut mit einem Korb, randvoll gefüllt mit allen DAX-Aktien, vergleichen. Wird ein einzelnes Unternehmen insolvent, hat das geringe Auswirkungen auf die Gesamtinvestition.

Der DAX lässt sich ohne Manager einfach nachbilden. Das spart Kosten und lässt Ihnen mehr Rendite übrig. ETFs sind gesetzlich geschütztes Sondervermögen. Sollte ein ETF-Emittent – meist sind es Tochterfirmen großer Banken – in Konkurs gehen, werden die ETFs nicht zur Konkursmasse gezählt, sondern bleiben Ihr Eigentum. Eine Sicherheitsmaßnahme, die momentan wirklich Sinn macht. Übrigens: Die Mehrheit der aktiv gemanagten Fonds schneiden über 10 Jahre schlechter ab als ihr Vergleichsindex. Das macht Investieren in ETFs zu einer wirtschaftlichen und renditeoptimierten Anlageform.

Arten von ETFs:

Der Markt für ETFs ist mittlerweile riesig geworden und setzt die herkömmlichen Fonds gewaltig unter Druck: Ob Sie in Schwellenländer, Biotech-Unternehmen, die größten Dividendenzahler der Welt anlegen oder lieber mit Schwerpunkt auf ethisch und ökologisch korrektem Handeln investieren wollen. Kein Problem! Es gibt für jeden einen passenden Index, der von einem ETF nachgebildet wird.

Natürlich gilt das nicht nur für Aktien. Auch die Investition in unzählige Rohstoff-, Geldmarkt-, Anleihe- und Immobilienindizes werden durch die kostengünstigen und renditestarken ETFs möglich.